
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
Gerechtigkeit und Solidarität müssen die Zukunft dominieren. Ich bin seit Wochen in meinem Wahlkreis unterwegs um für meine Partei und mich persönlich zu werben. Dabei führe ich Sprechstunden durch, bin an Infoständen und bei Veranstaltungen zu gegen, um mit den Menschen im Wahlkreis >> Nordhausen-Eichsfeld-Unstrut-Hainich I << in Kontakt zu kommen und mir ihre Anregungen für Politik und Gesellschaft anzuhören.
Nur zu oft höre ich dabei die Forderungen nach Gerechtigkeit und Solidarität. Es berührte mich zutiefst, was die Nordthüringer Rentnerinnen und Rentner auf einer Podiumsdiskussion am 16. September in Nordhausen zu sagen hatten.
Ein Mann sagte, dass ihm die Tränen in den Augen stehen, wenn er seine Enkel in der Stadt sieht, die im Rahmen eines 1,-Euro-Jobs trotz abgeschlossener Berufsausbildung Papier auflesen müssen. Andere Frauen brachten vor, dass sie trotz 40 Jahren Berufstätigkeit nur Rente auf Grundsicherungsniveau erhalten. In Nordthüringen leben mehr als 8.000 Kinder unterhalb der wissenschaftlich definierten Armutsgrenze. Rentenungerechtigkeit, Altersarmut und Langzeitarbeitslosigkeit runden dieses äußerst bedenkliche Bild ab.
Dieser Situation sage ich den Kampf an!
Ich setze mich für die wirksame Bekämpfung von Armut ein. Ebenso für Beschäftigung und Integration von Langzeitarbeitslosen auch, aber nicht nur im öffentlich geförderten Beschäftigungssektor. Unternehmen müssen leben können, um Arbeit und Innovationen zu generieren. Dabei stehen die klein- und mittelständischen Unternehmen in meinem Fokus, denn sie machen rund 95% der Unternehmen in Thüringen aus. Diese müssen unterstützt werden, wobei große Kapitalgesellschaften steuerlich überhaupt, oder stärker belastet werden müssen. Das würde endlich wieder eine Umverteilung von oben nach unten gewährleisten. Hedgefonds müssen verboten werden, damit sich das Schicksal des Nordhäuser Fahrradwerks nirgends wiederholen kann.
Gleiche Renten für gleiche Lebensleistungen und faire Sozialleistungen die Armut verhindern, müssen in einer solidarischen Gesellschaft ebenso selbstverständlich sein, wie ein existenzsichernder flächendeckender Mindestlohn und kostenfreie Bildung für alle Menschen.
Eine Börsenumsatzsteuer, Vermögenssteuer bzw. Reichensteuer wären eine Grundlage um die Forderungen meiner Partei zu finanzieren. Dabei würde kein Reicher arm, aber vielen Menschen würde es besser gehen.
Auf der Podiumsdiskussion der Hugo-Dornhofer-Stiftung in Heiligenstadt wurde ich von Teilnehmern für diese Forderungen mit rot lackierten Faschisten und Gesindel gleichgesetzt. In Mühlhausen wurde ich bei einer ähnlichen Diskussionsrunde unsachlich von der CDU-Landtagsabgeordneten Elke Holzapfel laut ausgelacht und beschimpft, weil ich in Anbetracht der Situation vieler Menschen in Nordthüringen sagte, man kann nicht in allen Bereichen von blühenden Landschaften sprechen. Diese Reaktionen gehören zur freien Meinungsäußerung, sagen aber mehr über diese Menschen und ihr Demokratieverständnis aus, als über mich.
Für mich bleibt es dabei: Wir müssen wirklichen Reichtum begrenzen, um Armut wirksam zu bekämpfen und dabei Wirtschaftsbereiche stärken, die ehrlich Steuern zahlen und das Rückgrat unserer Wirtschaft bilden.
Diese Ziele möchte ich gemeinsam mit den Menschen in Nordthüringen erreichen!
Begleiten Sie mich auf meinem Weg.
Ihr


Nach über acht Jahren Krieg in Afghanistan ist die Bilanz für das Land und seine Menschen erschütternd. Die Bundesregierung ziert sich nach wie vor von "Krieg" zu sprechen, "das ist eine Schelte für alle bisherigen toten Zivilisten und Bundeswehrsoldaten", so Alexander Scharff, der Direktkandidat der LINKEN für den Bundestag. Deshalb ruft er in seinem Wahlkreis dazu auf, ein deutliches Zeichen zu setzen, dass die Mehrheit der Menschen für einen Abzug der Bundeswehr und für die Beendigung des Krieges ist.
"Ich wende mich an alle Vereine, Verbände und friedliebenden Menschen, beteiligen Sie sich an dieser Aktion und unterstreichen Sie damit einmal mehr, dass die Bewahrung des friedlichen Miteinanders für alle Menschen hier, in Europa und der ganzen Welt das höchste Gut ist." Laut Scharff, sind auch Freunde von ihm in Afghanistan im Einsatz. "Ich hoffe, dass ich sie so schnell wie möglich unversehrt zurückkommen."
Wann und wo geht es los?
Sonnabend, den 19.09.09
um 10.00 Uhr
ACHTUNG ÄNDERUNG: auf dem Bahnhofsvorplatz in Nordhausen
Ziel:
Großbodungen, wo uns die Eichfelder LINKE mit einem kleinen Friedenfest erwartet. Für die Verpflegung ist gesorgt.
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
die diesjährigen Landtagswahlen haben eine große Signalwirkung für die in 4 Wochen stattfindenden Bundestagswahl! Fast im ganzen Norden Thüringens ist DIE LINKE zweitstärkste Partei, in Nordhausen sogar mit 30,4 % stärkste Kraft. Das macht mir Mut einen engagierten Direktwahlkampf zu führen. Hartz IV, Rentenungerechtigkeiten, Sudiengebühren, der Rente mit 67 erteilt DIE LINKE und ich eine klare Absage.
In den kommenden Wochen werde ich den gesamten Wahlkreis besuchen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen und sie von unseren Zielen zu überzeugen.
Ihr
Alexander Scharff
Am 17. Mai 2009 stellte DIE LINKE 17 Anträge zur Schaffung von Rentengerechtigkeit zur Abstimmung. Der Antrag der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, den Rentenwert Ost an den Rentenwert West bei Höherbewertung niedriger Einkünfte... mehr
Unter diesem Motto veranstaltet die LINKE. Nordhausen während des Wahlkampfes jeden Montag ein Treffen zwischen KandidatInnen und BürgerInnen. Bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen ließen die Fragen nicht lange auf sich warten.... mehr
„Ankunft im KZ“ ist das diesjährige Thema des internationalen Workscamps vom Verein Jugend für Dora e.V.. Jedes Jahr treffen sich in der Gedenkstätte Mittelbau-Dora viele junge Menschen aus ganz Europa, um zu einem... mehr

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